Warum Cottbus gerade Deutschlands spannendste Aufsteigerstadt ist. Foto: Andreas Franke

BOOMTOWN für Familien

Wer in Cottbus mit Kindern unterwegs ist, merkt den beeindruckenden Wandel der Stadt an immer mehr Orten. Am Bahnhof, wo ICE-Züge in ein neues Werk rollen. Am Ostsee, Deutschlands größtem von Menschenhand geschaffenen See, der Cottbus schon in wenigen Jahren zur See- und Hafenstadt macht. Auf gleich zwei Uni-Campen, von denen einer zum internationalen Technologiepark ausgebaut wird und ein zweiter völlig neu als Medizinische Universität entsteht. Und mitten in der Stadt, wo Spielplätze, Kulturorte, die Spree samt Parkanlagen als grünes Band, Sportanlagen und neue Wege aus abstraktem Strukturwandel jede Menge Lebensqualität für Familien machen.

Seit Mai 2026 gibt es für die Wirksamkeit des Wandels sogar einen klaren Beweis. Im renommierten IW-Regionalranking 2026 landet Cottbus im Dynamikranking auf Platz 1 und gilt somit als derzeit dynamischste Region Deutschlands. Alle 400 Landkreise und kreisfreien Städte unseres Landes werden für das Ranking alle zwei Jahre anhand von wissenschaftlich ermittelten Indikatoren in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Lebensqualität untersucht. Für Cottbus ging es im Vergleich zum letzten Ranking um genau 161 Plätze nach oben – so stark konnte sich keine weitere Stadt oder Region verbessern. Den passenden Beinamen zu diesem Aufbruch haben sich die Cottbuser bereits vor vier Jahren mit der Kampagne BOOMTOWN gegeben. Damals noch von vielen belächelt, belegt das Ranking nun den Aufbruch, das beginnende Wachstum und bereits messbare Entwicklungen. Dabei steht der Wandel noch am Anfang, bis 2038 werden die großen Projekte erst noch umgesetzt, die mit tausenden neuen, hochwertigen Arbeitsplätzen verbunden sind.

Für Familien ist das mit jeder Menge Zukunftsperspektiven verbunden. Wer Kinder großzieht, fragt selten zuerst nach Standortkennziffern. Eltern fragen vielmehr: Gibt es gute Jobs für uns und unsere Kinder? Bleiben junge Leute hier? Entstehen Ausbildungsplätze? Wird die medizinische Versorgung besser? Kann man sicher Rad fahren? Gibt es Grün, Kultur, Sport, Seen, Kitas, Schulen, Ideen für die Zukunft? Genau auf diese Fragen liefert Cottbus derzeit offensichtlich die richtigen Antworten, während viele der etablierten Wohlstandsregionen Deutschlands vor erheblichen Problemen stehen. Cottbus wächst als lebenswertes Zentrum der Lausitz, zwischen Spreewald und Seenland in einzigartige Kulturlandschaften mit besonderem Freizeitwert eingebettet. Es schafft den Spagat aus den kurzen Wegen der kleinsten Großstadt Deutschlands und ziemlich großen Zukunftsplänen.

Natürlich ist der Spitzenplatz in der Dynamik nur eine Momentaufnahme. Cottbus lag weit hinten und hat sich auf Platz 158 verbessert. Der Strukturwandel läuft bis 2038, viele Vorhaben gehen erst in die Umsetzung – das braucht neben Mut auch Geduld. Aber Familien, die heute mit offenen Augen durch Cottbus gehen, sehen schnell, dass hinter BOOMTOWN nicht Großmut, sondern die Einladung in ein lebenswertes Zuhause steht.

 

 

Der Cottbuser Ostsee ist mit 19 Quadratkilometern Wasserfläche das größte von Menschenhand geschaffe
ne Gewässer in Deutschland – und macht Cottbus schon bald zur See- und Hafenstadt. Foto: Andreas Franke

Wo Zukunft sichtbar wird
Direkt am Hauptbahnhof steht eines der stärksten Bilder dieses Wandels. Die Deutsche Bahn baut in Cottbus eines der modernsten Bahnwerke Europas. Die erste Halle ist in Rekordgeschwindigkeit und gerade eineinhalb Jahren entstanden und bereits in Betrieb, die zweite startet Anfang 2027. Am Ende entstehen allein hier rund 1.200 neue Industriearbeitsplätze. Gerade im Frühsommer gewann das Cottbuser Werk mit seinem Konzept „Junior Company“ den renommierten IHK-Bildungspreis für große Unternehmen. Nicht Rossmann, SAP oder BMW stehen derzeit für die beste Ausbildung in unserem Land, sondern dieses Cottbuser Werk! Für Familien bedeutet das sichere Jobs, Zuzug und die Chance, dass Jugendliche nach der Schule nicht wegmüssen, um anspruchsvolle Arbeit zu finden.

Nur eine Straßenbahnstation weiter entsteht gerade ein zweites Megaprojekt: die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem. Hier werden in den kommenden Jahren knapp 4 Milliarden Euro in Infrastruktur und Köpfe investiert. In diesem Herbst starten die ersten Medizinstudierenden. Im Endausbau werden es 1.200 Studierende, 80 Professuren und rund 1.300 zusätzliche Jobs in Forschung und Lehre sein. Zudem ist das Uniprojekt ein nationales Pilotmodell, das die Digitalisierung in der Medizin vorantreiben und Versorgungsstrukturen verbessern soll. Besonders interessant für Eltern und Familien ist die angebundene Modellregion Gesundheit Lausitz. So wird hier zu den üblichen Aufgaben von Unikliniken – Forschen, Lehren und Heilen mit der strukturellen Gesundheitsversorgung der Region erstmals eine vierte Säule hinzukommen. Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen länger gemeinsam gesund bleiben. Prävention, digitale Angebote, Gesundheitsdaten und neue Wege zu einer sicheren Versorgung sollen in der Lausitz Deutschlands Gesundheitssystem für die Zukunft zualler erst etablieren. Ein erster Schritt ist mit dem Aufbau sogenannter Primärversorgungszentren bereits gesetzt. Statt voller Wartezimmer gibt es in diesen schon bald schnelle Orientierung und die Vermittlung der richtigen Hilfe durch interprofessionelle Teams und mehr Nähe zu den Menschen.

Und dann ist da dieser Ostsee. Wo früher Kohle gefördert wurde, entsteht Deutschlands größtes künstlich angelegtes Gewässer. Der See ist ein Versprechen an Sommer, Freizeit und neue Stadtteile – wie die bereits geplante klimaneutrale Seevorstadt. Die Wasserdecke ist bereits geschlossen. In wenigen Jahren wird der See nutzbar sein. Aussichtsturm, Hafenquartier und ein weitgehend geschlossener Radrundweg machen schon heute sichtbar, wie sehr sich die Stadt in den maritimen Osten öffnet.

Nordwestlich der Innenstadt schaut der Lausitz Science Park noch stärker in die Zukunft. Auf lange Sicht soll hier ein großer Wirtschafts- und Wissenschaftspark entstehen, nah an der Technischen Universität BTU, mit Forschung, Unternehmen, Start-ups und neuen Quartieren. Cottbus wird zu einem Ort des Wissens in den wichtigen Zukunftsfragen rund um eine klimafreundliche Wirtschaft und Gesellschaft.

 

Die Werkhallen in einem der mondersten Bahnwerke Europas sind bis zu über 500 Meter lang und die einzigen in Deutschland, in die moderne ICE komplett einfahren und gewartet werden können. Foto: DB AG

BOOMTOWN-Highlights für die zweite Jahreshälfte 2026

4.7. / Cottbuser Walzernacht:
Der komplette Altmarkt wird zum Ballsaal unter freiem Himmel. Das Staatstheater lädt mit Live-Orchester und kostenfrei zur Sommernacht im Dreivierteltakt, 2026 unter dem Motto „Wie im Märchen“. Schön für Familien, die Musik mit Stadtflair und einem besonderen Abend verbinden möchten.

7. bis 9.8. / Elbenwald Festival:
Im Spreeauenpark treffen Musikfestival und Fan-Convention aufeinander. Cottbus wird für ein Wochenende zu Hogwarts, Mittelerde und Tatooine. Eine Mekka für Fantasy-, Film-, Serien- und Gamingfans jeder Generation und absolut familiengeeignet.

10.10. / Nacht der kreativen Köpfe:
Unternehmen und Institutionen öffnen ihre Türen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene schauen hinter Kulissen, probieren aus, fragen nach und erleben, wie vielfältig Arbeit, Wissenschaft und Kreativität in Cottbus sind.

3. bis 8.11. / FilmFestival Cottbus:
Eines der wichtigsten Festivals für mittel- und osteuropäisches Kino bringt internationale Filme, Gäste und Gespräche in die Stadt. Auch für ältere Kinder und Jugendliche lohnt der Blick ins Programm.

23.11. bis 23.12. / Weihnachtsmarkt der 1.000 Sterne:
Die Innenstadt leuchtet beim größten Weihnachtsmarkt zwischen Berlin und Dresden im Sternenglanz, mit Riesenrad, Pyramide und Altmarktgefühl.

27.12. / BOOMTOWN Rückkehrertag:
Nach den Feiertagen wird der Altmarkt zum Treffpunkt für alle, die über Rückkehr, Zuzug, Jobwechsel oder Neustart nachdenken. Beim „Markt der 1.000 Jobs“ geht es um Arbeit, Wohnen, Ankommen und neue Perspektiven.

Strukturwandel auf Augenhöhe
Der Wandel in Cottbus findet aber auch im Kleinen statt, im direkten Lebensumfeld der Familien. Ein Spielgerät, das ersetzt wird. Ein Platz, auf dem Kinder wieder gern bleiben. Ein Festival, das nicht nur Erwachsene meint. Eine Radtour, die sicherer wird. Ein Ferienangebot, das Langeweile in Neugier verwandelt. Cottbus arbeitet an solchen Alltagsorten. Spielplätze werden modernisiert, öffentliche Räume gewinnen an Bedeutung, in der Stadtmitte und den grünen Vororten werden Orte für Kinder aufwändig saniert oder entstehen völlig neu. Cottbus hat verstanden, dass man Fachkräfte und Familien nur halten oder gewinnen kann, wenn man zu attraktiven Jobs auch eine attraktive Kindheit anbieten kann.

Auch Kultur gehört dazu. Über den Kulturplan Lausitz und weitere Förderwege entstehen Projekte, die Begegnung, Jugendkultur, sorbisch/wendisches Erbe in einer der wenigen zweisprachigen Regionen unseres Landes, Musik, Theater, Performance und neue Formate in die Region bringen. Für Familien ist das mit vielen Anlässen verbunden, gemeinsam auf Entdeckungsreise zu gehen und Gleichgesinnte kennenzulernen. Die Stadt verfügt über eine beeindruckende Vielfalt an Museen, Bühnen, ungewöhnlichen Orten und Festivals, die Kinder mitnehmen – und im Unterschied zu vielen andere Städten soll in Cottbus keine einzige dieser Einrichtungen schließen!

Cottbus ist außerdem Sportstadt. Die Kicker von Energie Cottbus sind gerade in die 2. Bundesliga aufgestiegen, einer von nur vier Weltcups des Turnsports ist hier zu Hause. Lausitzer Sportschule, Olympiastützpunkt und herausragende Vereine für Turnen, Radsport, Leichtathletik oder Trampolin haben schon viele Weltmeister und olympische Medaillenträger hervorgebracht. Cottbus ist eine wahre Hauptstadt des paralympischen Sports in Deutschland. Neben Vereinen und klassischen Sportstätten gibt es für Familien viele Angebote von Bouldern über Lasertag bis zum Indoorspielplatz für Regentage. Kinder finden hier Bewegung, Jugendliche Treffpunkte, Eltern Optionen für Geburtstage, Wochenenden und Ferien.

Beim Thema Mobilität wird der Wandel besonders gut erfahrbar. So wird die Seeachse die Innenstadt schon in wenigen Jahren direkt mit dem Ostsee verbinden, samt breitem Geh- und Radweg. Rund um den See wird ein Radrundweg geschlossen, der künftige Strandbereiche, Aussichtspunkte, Orte am Wasser und Nachbargemeinden verknüpft. Familien haben hier bald eine einfache Wochenendplanung: das Auto und die Sorgen bleiben zu Hause, dafür geht es mit Rädern, Picknick und den Kindern an den See.

 

Familien mit Kindern finden in Cottbus unzählige Freizeitangebote von Abenteuerspielplätzen über Museen und Sport bis zu Parkeisenbahn, Planetarium, Boulderhalle, Laserland und Indoorspielplatz.

Der Imagefilm „BOOMTOWN Cottbus | 100.000“ zeigt Cottbus von seiner sympathischen Seite und voller Aufbruchsstimmung. Mit viel Selbstironie feiert Cottbus seinen 100.000sten Einwohner und nimmt die Zuschauer mit auf eine überraschende Entdeckungstour durch eine Stadt im Wandel. Zwischen Forschung, Bahnwerk, Ostsee und neuen Zukunftsorten wird schnell klar, dass Cottbus nachhaltig wächst, und dabei trotzdem angenehm bodenständig bleibt. LINK

Du willst die oder der 100.000ste werden? Melde dich bei Isabell oder Solveig von der Rückkehr- und Zuzugsinitiative BOOMTOWN Cottbus – sie supporten dein Ankommen: mail@boomtown.de

Für Schlaumeier & Neunmalkluge
Wer nach all diesen Argumenten für ein gutes Leben in der BOOMTOWN Cottbus doch noch etwas tiefer eintauchen möchte, findet HIER eine Erklärung des IW-Regionalrankings mit allerlei Erkenntnissen, dem direkten Link zur Studie und diversen seriösen Medienberichten u.a. aus Spiegel, Die Zeit, Die Welt, Handelsblatt und Süddeutscher Zeitung. Sie alle finden, dass sich in Cottbus mächtig was tut – und die Stadt ihrem selbstgewählten Motto als BOOMTOWN im Osten Deutschlands mehr als gerecht wird.

Ferien in einer Stadt, die noch nicht fertig ist
Vielleicht ist genau das der Charme von Cottbus im Sommer 2026. Die Stadt ist nicht glatt poliert. Sie ist in Bewegung. Man kann mit Kindern durch Branitz spazieren, im Tierpark Erdmännchen zählen, im Spreeauenpark toben, die Altstadt rätselnd erobern oder die Familientour „Vom Zwerg zum Riesen“ starten. Gleichzeitig begegnet man überall dem Morgen: am Bahnwerk, auf dem Campus, an Bauzäunen, an neuen Wegen, am Ostsee. Für Gäste aus dem Spreewald, Lausitzer Seenland oder von weiter weg ist das ein guter Moment, Cottbus neu zu entdecken. Nicht nur als Einkaufsstadt oder bei der Durchfahrt, sondern als Ort, an dem man bleiben könnte. Arbeiten in Zukunftsbranchen, Wohnen mit kurzen Wegen, Studieren an BTU oder MUL-CT, Ausflüge in zwei starke Ferienregionen vor der Haustür – das ist eine Mischung, die Familien sonst selten in dieser Dichte vorfinden.Für Einheimische ist diese Entwicklung wie der IWSpitzenplatz ein Anlass, ruhig einmal stolz zu sein. Nicht, weil schon alles geschafft wäre. Sondern weil vieles inzwischen Gestalt annimmt. Strukturwandel ist kein Zauberstab. Er verlangt Planung, Streit, Geduld, Fachkräfte, Mut und manchmal gute Nerven. Aber er gibt Kindern bereits jetzt klare Perspektiven. Sie müssen nicht weg, um Zukunft zu finden. Denn die entsteht genau hier:

BOOMTOWN Cottbus im Web
Stadtmarketing Cottbus
Cottbus als verrückte Pücklerstadt
Tourismus in Cottbus